Spender erzählen
Opa spendet für die kleine Emma
Wie dringend Plasmaspenden benötigt werden, um durch den Einsatz von Plasmaprodukten das Leben anderer Menschen zu retten bzw. Krankheiten zu heilen, zeigt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das im September 2004 – leider vier Wochen zu früh - das Licht der Welt erblicken durfte. Frühgeborene Kinder haben ein stark erhöhtes Risiko, an den verbreiteten RS – Viren (=Tröpfcheninfektion) ernsthaft zu erkranken, die mitunter zu dauerhaften Schäden führen. Die therapeutischen Möglichkeiten gegen die RSV-Infektion sind gering (Virus!). Impfstoff steht bislang keiner zur Verfügung.
Mit einem aus menschlichem Plasma gewonnenen Antikörper wurde Emma während ihres Spitalsaufenthaltes und nach ihrer Entlassung aus dem Spital, weitere sechs Monate mit großem Erfolg behandelt. Ein gesundes Mädchen, dank der Plasmaspende!
Spitzensportlerin spendet Plasma
Nach meinem Unfall benötigte ich für meine Behandlung im Krankenhaus viel Plasma. Ohne die Plasmaspenden dieser Menschen hätte ich nicht überlebt.
Danja H., Olympiasiegerin
Iris P. zum Thema Plasma spenden
Ich spende ungefähr einmal in der Woche seit 4 bis 5 Jahren
Plasma. Zum einen ist Plasmaspenden gut, weil man den Leuten
helfen kann. Zum anderen wird man beim Plasmaspenden im
Gegensatz zum Blutspenden auch finanziell unterstützt. Ein weiterer
Vorteil beim Plasmaspenden ist die Blutkontrolle, durch die
ich immer weiß, ob ich gesund bin oder nicht.
Thomas S. zum Thema Plasma spenden
Ich spende seit ungefähr 4 Monaten regelmäßig einmal in der
Woche Plasma. Ein guter Freund von mir hat mich auf das Plasmaspenden
angesprochen. Ich konnte mir damals sehr wenig unter Plasmaspenden vorstellen, daher bin ich mit ihm gemeinsam in die Zentrale gegangen und wurde dort umfangreich über Plasmaspenden informiert. Das Personal ist wirklich sehr nett und hat mich vor Ort umfassend über Plasmaspenden aufgeklärt. Da ich beruflich selbstständig bin, kann ich mir das Plasmaspenden zeitlich gut einteilen. Prinzipiell ist es eigentlich für jeden zu empfehlen der keine Angst vor Nadeln hat. Es ist heutzutage sehr wichtig, wenn man anderen Menschen helfen kann.
Stefan Z. zum Thema Plasma spenden
Ich gehe seit ungefähr 2 Jahren durchschnittlich einmal in der
Woche Plasmaspenden. Ein wichtiger Grund fürs Plasmaspenden
ist für mich zum Einen die finanzielle Entschädigung, da ich Student
bin. Ein weiterer viel wichtigerer Grund ist der Beitrag zur
Gesellschaft.
Annemarie S. zum Thema Plasma spenden
Mittlerweile spende ich schon seit 11 Jahren Plasma mit kleineren Unter-
brechungen, weil ich das 2. Kind bekommen habe. Ich gehe regelmäßig Plasma spenden. Das heißt einmal 2x und das nächste Mal 1x in der Woche. Ich versuche stets das Maximum zu spenden. Im Jahr komme ich auf ungefähr 50 Spenden. Da mein Vater eine schwere Krankheit hatte, wo ihm viel Blut gespendet wurde, habe ich mich anfangs dazu entschieden Blutspenden zu gehen, um etwas Gutes zu tun. Später machten mich Bekannte auf die Plasmaspende aufmerksam, wodurch ich dann auf das Plasmaspenden gestoßen bin. Ein großer Vorteil beim Plasmaspenden ist die regelmäßige Kontrolle. Nicht nur was das Körpergewicht betrifft sondern auch wegen der Kontrolle der Blutwerte.
